Das Müllheizkraftwerk im Fokus der Senioren

20 Senioren besuchten das Müllheizkraftwerk in Göppingen. Sie erfuhren, dass täglich ca. 600 Tonnen Abfall aus dem Kreis und dem übrigen BW angeliefert werden. Eine Mindesttemperatur von 850 Grad ist notwendig, damit Schadstoffe weitgehend zerstört werden. Sie erfuhren u.a., dass abwasserfrei gearbeitet wird. Nach einem Film zur Einführung ging es zum Rundgang durch das Werk.
Der Stadtseniorenrat möchte sich ganz herzlich bei dem Ehepaar Kroll für die interessante und aufschlussreiche Führung bedanken.
Günter Simnacher
21.10.2019


Erfolgreicher Erste Hilfe Kurs vom 18.09.2019

In dem von Frau S. Ungerer/ DRK  durchgeführten Kurs erhielten die 16 Teilnehmenden kompetentes Wissen und Sicherheit für ein verantwortungsvolles Handeln im Notfall.  „ Sie können nichts verkehrt machen, außer nicht zu helfen“ und „Lieber einen Notruf zu viel als zu wenig tätigen“. So ermutigte Frau Ungerer und beantwortete ergänzend zu ihren Ausführungen  alle Fragen der sehr interessierten Senioren. Praktisch übten sie  die stabile Seitenlage, die Herzdruckmassage  und den Einsatz des Defribilators.
Wir danken Frau Ungerer für den angenehm ansprechenden  Unterricht.  Ebenso danken wir Herrn Dr. B. Gropper, Schloßapothke für seinen Einsatz, möglichst vielen Senioren den Erste Hilfe Kurs zu vermitteln und für die Übernahme der Kursgebühren.
Liselotte Niess, 18.09. 2019


Seniorenfrühstück mit Gesang

Am 15.05.2019 trafen sich 39 Seniorinnen und Senioren im ev. Gemeindezentrum um miteinander zu frühstücken.  Nach dem reichhaltigen Frühstück und lebhafter Unterhaltung untereinander  lud Eddy Köller mit seiner Ziehharmonika zum Singen ein. Das vorhandene Liederbuch lud die Anwesenden zu immer neuen Liedern ein und so war die verfügbare Zeit im nu verflogen.

Rolf Langbein   


Fahrt zum SWR - Mittagskonzert in der Liederhalle, Stuttgart

Am 27.03. begaben sich 21 Seniorinnen und Senioren des Stadtseniorenrats Donzdorf mit einem Bus der Firma Allmendinger auf die Fahrt nach Stuttgart in die Liederhalle um das SWR  Symphonieorchester im Rahmen der beliebten Mittagskonzerte zu hören.
Begrüßt wurden die Gäste aus Donzdorf von den Moderatorinnen  Jasmin Bachmann und Kerstin Gebel, die uns eingeladen hatten, nach dem Konzert noch für unsere Fragen bereit zu stehen.
Joseph Haydn – Sinfonie Nr. 95 C-Moll  und Bela Bartok – Konzert für Viola und Orchester wurden vom Orchester und  dem Solisten Antonie Tamestit, Viola, unter der Stabführung von Hartmut Haenchen,  gekonnt vorgetragen.
Nach dem musikalischen  Höhepunkt wurden wir von den beiden Moderatorinnen empfangen und nochmals herzlich begrüßt. Viele Erklärungen und Fragen führten zu einer lebhaften Gesprächsrunde bis die fortgeschrittene Zeit zum Aufbruch zwang. Mit einem herzlichen Dankeschön und der Aufforderung zum Wiederkommen endete der erste Teil des Tages.
Die Fahrt führte uns nach Fellbach in einen Besen wo mit Speis und Trank in geselliger Runde ein gelungener Tag seine Fortsetzung fand. Die Heimfahrt über das Remstal, Nassachtal, Filstal ins Lautertal nach Donzdorf  ging ohne Stau vonstatten und lieferte die Gruppe wohlbehalten zuhause ab. Dank an den Fahrer,  und den Organisator G. Simnacher für die gute Betreuung.
Rolf Langbein


Kurzbericht über die Hauptversammlung mit Neuigkeiten und Wahlergebnissen.

Die Hauptversammlung fand am 18.03.2019 statt. Die Bearbeitung der Tagesordnungspunkte verlief problemlos, einige Neuigkeiten wurden bekannt und  die Neuwahl des Vorstandes wurde durchgeführt. 46 Mitglieder waren anwesend. (2018: 32 Mitglieder; z.zt. 103 Gesamtmitglieder)

In seinem Jahresbericht erklärte der 1. Vorsitzende Herr Günter Simnacher das reichhaltige Programmangebot. Neu organisiert wurden in Kooperation mit der Sozialstation Donzdorf : Treffen für pflegende Angehörige. Besonderes Interesse fanden die PC-Treffpunkte und die Verbraucherveranstaltung 60+ wurde zu einem Höhepunkt im Jahresprogramm. Für 2019 kündigte Herr Simnacher  einige Termine an. Am 02.07. wird die Kunsthalle Würth, Schw. Hall besucht.  Am 24.07. soll anlässlich des 15-jährigen Bestehens/Stadtseniorenrat bei einem Weißwurstfrühstück Rückschau und Ausblick gehalten werden. Weitere abwechslungsreiche Unternehmungen werden wieder die regelmäßig stattfindenden Veranstaltungen ergänzen.(s. Homepage  www.stadtseniorenrat-donzdorf.de u.s. Vereinsmitteilungen ) Auch eine Kooperationsveranstaltung mit dem Jugendring ist in der Planung.

Herr Simnacher dankte für alle Unterstützung und Mitarbeit.

Herr  Rolf Langbein, seit Bestehen des Stadtseniorenrates e. V. als sehr zuverlässiger Kassenwart tätig, teilte sein Ausscheiden aus diesem Amt mit. Sein Kassenbericht belegte eine geordnete und schuldenfreie Situation des Vereins. Die Verwaltung der Finanzen möchte er nun einem jüngeren Nachfolger übergeben. Er erklärte sich bereit, die Homepageverwaltung weiter zu übernehmen und für das Amt des Beisitzers  zur Verfügung zu stehen. Herr Wilibald  Böhnisch, Beisitzer und Kassenprüfer, verabschiedete sich aus Altersgründen ganz von der Vereinsarbeit. Herr  Simnacher  würdigte  beide Herren  für ihren geleisteten Einsatz.

Die Neuwahlen ergaben: 1. Vorstand Herr Günter Simnacher, 2. Vorstand Frau Monika Kolb, Kassenwart  Herr Clemens Rehm, Schriftführerin Frau Liselotte Niess, Kassenprüfer Frau Theresia Holczer, Schw. Justina, Beisitzer Frau Ruth Kellner, Frau Dorothea Kraner-Laudien, Herr Rolf Langbein, Herr Peter Kurz, Schw. Justina.

Alle versammelten Mitglieder stimmten einstimmig für eine Satzungsänderung. Statt alle zwei  Jahre den gesamten Vorstand soll ab 2020 jährlich anteilig gewählt werden.

Nach dieser inhaltsreichen Sitzung erholten sich die Mitglieder bei einem bebilderten Reisebericht von Herrn Eduard Jeckel: „ Durch die Wüste Gobi“. Die Weite der dünn besiedelten Landschaft, Begegnungen mit Menschen anderer Kultur und Lebensweise, eine besondere Tierwelt und die Schilderungen von Abenteuern ließen die Gedanken in die Ferne schweifen und doch wieder froh in unser komfortables Zuhause zurückkehren. Herzlichen Dank für diesen Beitrag!

Liselotte Niess, März 2019


Notizen zur Theaterfahrt/Rechberghausen.

Notizen zur Theaterfahrt/Rechberghausen.

Das Angebot mit dem Bus zum Veranstaltungsort zu fahren  wurde von 24 Teilnehmenden wieder sehr gerne genutzt. Sie sahen im Theater im Bahnhof das  Theaterstück: „Diener zweier Herren“ von Carlo Goldoni.
Die Besuchergruppe des Stadtseniorenrates wurde persönlich vom Regisseur Herrn Eddie Gromer begrüßt. Zum Verständnis der Aufführung erklärte er: „ Sie werden  eine turbulente Verwechslungskomödie mit sozialkritischem Hintergrund im Venedig des 18.Jh. sehen.“
Dann ließ er die Schauspieler in bunten Szenen vor venezianischem Bühnenbild,   in Kostümen der damaligen Zeit und mit spürbarer Begeisterung für ihre Rollen wirken.
Viele amüsante Wirrnisse passierten und unterhielten. Dabei blieb der Handlungsverlauf   gut verständlich und führte zum Abschluss drei (!)Liebespaare nach etlichen Irrungen glücklich zusammen. Nicht Geld sondern die Liebe siegt. Diese Erkenntnis machte auch die Besucher  zufrieden und entspannt, auch wenn die Aufführungszeit von zweieinhalb Stunden etwas Ausdauer erforderte.
Der  Klassiker, 1745 uraufgeführt, erfreute durch die Zeiten immer wieder  das Publikum. So auch an diesem Abend im Amateurtheater Rechberghausen.
Der Regisseur Eddie Gromer, der Inszenierung auch regional Schwäbisches hinzufügend,  hatte  alle typischen Register der „ Commedia Dell' Arte“ gezogen.

 Liselotte Niess, Februar 2019


Ein Besuch beim Landtag in Stuttgart

Politischen Alltag erlebt!
Der Landtagsabgeordnete Herr Sascha Binder lud Donzdorfer  Seniorinnen und Senioren zum Besuch des Landtags ein. Vermittelt wurde diese Einladung durch Frau Ruth Kellner, Fraktionsvorsitzende der SPD im Gemeinderat und Vorstandsmitglied des Stadtseniorenrates Donzdorf. Das Interesse an dieser Veranstaltung war sehr groß und wegen der auf 20 Personen  begrenzten Teilnehmerzahl  war die Veranstaltung sofort ausgebucht.  Zu Beginn des Besuches informierte  eine Mitarbeiterin des  Landtags über  die  Sitzordnung im Plenarsaal,  über den  Verlauf einer Sitzung und über die Wortprotokollführung.  Danach war Einlass für einen 60-minütigen Aufenthalt im Plenarsaal auf zugewiesenen Sitzen. 
Unter Vorsitz der Landtagspräsidentin Frau Aras fand eine aktuelle, von der SPD-Fraktion beantragte  Debatte über das Arbeitszeitgesetz statt. Anlass war die von der CDU-Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau  Frau Nicole Hoffmeister-Kraut  angestrebte Gesetzesänderung. Die  Erhöhung der Tagesarbeitszeit  soll legitim möglich werden bei flexibler Gestaltung der Wochenarbeitszeit. Dagegen argumentierte engagiert der SPD-Fraktionsvorsitzende Herr Andreas Stoch  als 1. Redner der Debatte. Pro- und Contra- Stellungnahmen von Mitgliedern der übrigen vier  Fraktionen folgten .Zwischenrufe, verbale Attacken und unterstützender Applaus aus dem Plenum  belebten die Auseinandersetzung. Als letzte Rednerin verteidigte die Ministerin  mit Überzeugungswillen das Papier zur Gesetzesänderung. 
Schnell waren die 60 Minuten vorbei,  und die Donzdorfer wurden  zu einem 30 -  minütigen Gespräch mit Herrn Sascha Binder geführt. Fragen zur Wohnraumförderung, zu den Kita - .gebühren, zu Pflegeplätzen, zu Lehrer- und Ärztemangel wurden erörtert. Herr S. Binder betonte, dass er  viel kommunalpolitische  Erfahrung habe. Das präge  seine Arbeit als Vize der SPD Landesfraktion. Die SPD müsse die Anliegen der Bürger mehr zu ihrem Thema machen. Daran wolle und könne er als  Generalsekretär mitwirken. Zum Abschluss lud er die Seniorengruppe ins Restaurant Planie ein.
Der Besuch des Landtags war ein besonderes Ereignis und wurde zu einem Höhepunkt des Stadtsenioren-Jahresprogramms 2018. Der Stadtseniorenrat dankt für die Einladung im Namen vieler politisch interessierter Seniorinnen und Senioren. 
Liselotte Niess, 30.11.2018


Verbraucher 60+; Chancen und Herausforderungen des Internets.

 

Herr Bürgermeister Martin Stölzle, Herr Thomas Huttenlocher vom Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz als anbietende und finanzierende Institution und Herr Günter Simnacher /Stadtseniorenrat  begrüßten geschätzt 60 teilnehmende  Seniorinnen und Senioren.
Die Veranstaltung verlief mit der Struktur einer Konferenz.

Das Thema „ Digitale Welt“ wurde unter verschiedenen Aspekten behandelt, die Anwesenden nutzten, die Gelegenheit, Fragen zu stellen und in den Imbisspausen zu diskutieren. Themen der 3 Fachreferate waren „ Soziale Netzwerke & Kommunikation im Netz“, „Schutz im Internet & Schutz vor Abzocke“ und „ Online  einkaufen & Gesundheitsdienste“.  Die Referenten von der Verbraucher Initiative, von der Verbraucherzentrale und vom Europäischen Verbraucherschutz berichteten über Risiken und  kriminelle Gefahren im Internet, gaben praktische Anleitung zum Erkennen möglicher Fallen  und zum Schutz, um Ängste und Unsicherheiten abzubauen. Sie ermutigten ausdrücklich die Generation 60+ zum Umgang mit den digitalen Medien.
Eine souveräne Moderation und Referate, bei denen auch der Witz nicht zu kurz kam, machten die 4- stündige Veranstaltung kurzweilig. Sie war aber auch kopflastig durch das umfangreiche Themenangebot zu einer digitalen, den älteren Menschen oft doch noch fremdartigen Welt. Da tat es gut, zum Abschluss eine zusammenfassende „Faustregel“ mit auf den Weg zu bekommen. Diese beinhaltete, mit persönlichen Daten im Netz zurückhaltend zu sein, die Absender der E-Mails zu betrachten, E-Mails unbekannter Herkunft zu löschen, keiner Aufforderung nachzukommen, Tann -  und Pinnummern im Portal einzugeben, für sichere Passwörter zu sorgen und bei Berührung mit  Kriminalität, die Polizei einzuschalten. Treten Sicherheitsfragen bei Internetbenutzern auf, so können sie sich gerne an die Verbraucherzentralen wenden;  in unserer Region ist diese in 70178 Stuttgart, Paulinenstr 47, Tel.0711/669110, oder info@vz-bw.de, www.vz-bawue.de.
Zur Veranstaltung erhielten  die Teilnehmenden ein Themenheft mit den wichtigsten Inhalten der Referate. Bei Bedarf kann der Stadtseniorenrat noch weitere Exemplare anfordern.

Der Stadtseniorenrat freute sich, die Räumlichkeiten des Martinushauses mit Organisation für die Veranstaltung nutzen zu können und über das unterstützende Interesse seitens der Stadt Donzdorf.    
 Liselotte Niess Oktober 2018

 

 


Erfolgreicher 1. Hilfe Kurs

Herr Apotheker D. B. Gropper ermöglichte  wieder die kostenfreie Teilnahme an einem 1. Hilfe Kurs in Donzdorf für Senioren. 17 Personen nahmen teil und lernten Wichtiges über das richtige Verhalten im Notfall. Wir danken Herrn Dr. B. Gropper für diese Initiative  und dem  DRK für die gute Durchführung.

Liselotte Niess, 15. 09.2018


Neckarschifffahrt und Marbach

   

31 Senioren fuhren letzten Mittwochmorgen mit einem Bus bis Bad Cannstatt. Dort stiegen wir am Bootsanleger „Neckar-Käpt’n“ um 11 Uhr in das Schiff „Wilhelma“ ein und schipperten auf dem Neckar entlang an grünen Ufern und Weinbergen bis Marbach. 3 Stunden dauerte die Fahrt, bei der 4 Schleusen passiert wurden, die das Schiff Stück für Stück nach unten transportierten. Während der Fahrt gab es immer wieder Ansagen, was man links und rechts am Ufer sieht. Das relativ große Schiff war gut besetzt und viele suchten bei der großen Hitze den Schatten im Schiffsinneren.

Um 14 Uhr in Marbach angekommen, mussten wir zum Treffpunkt mit der Stadtführerin zur Alexanderkirche hinaufsteigen – Kirchen stehen ja gerne am höchsten Punkt. Die Dame hatte jedoch Mitgefühl für uns erhitzte Besucher und erzählte alles Notwendige über die Kirche, die Geschichte Marbachs und seiner Berühmtheiten in der kühlen Kirche. Danach stiegen wir bergab und –auf durch Marbach und sahen uns die Sehenswürdigkeiten an.

Nach der Stadtführung holte uns der Busfahrer um 16.30 Uhr wieder ab und brachte uns sicher nach Donzdorf zurück.

G.Simnacher

14.08.2018


"Sicherheit im Netz"

Vortrag. Sicherheit im Netz, Sicherheit im Alltag  
von Ralf Liebrecht, Kriminalprävention, Polizeipräsidium Ulm

Der Referent eklärte, warum und wieviel an Privatspähre verloren gehen kann beim Surfen im Internet, beim online shopping, bei  chats in Facebook, Instagramm etc und bei Benutzung des Smartphones mit W-lan  und Whatsapp. Er verglich das Netz mit einem öffentlichen Dorfplatz in früheren Zeiten. Deshalb sei immer zu hinterfragen, wie weit möchte ich, dass meine Angaben öffentlich werden und was kann mit ihnen passieren. Dazu gab er viele Beispiele.Um unliebsame Überraschungen zu vermeiden, regte der Referent an, sichere Passwörter zu verwenden, nur bekannte Daten und Nachrichten herunterzuladen, mehrere  E-mail Adressen einzurichten, e-mails nur in Blindkopie zu versenden, News im Internet auf mögliche Fake News  hin kritisch zu lesen, das online shopping zu überdenken  und generell mit sehr persönlichen Fotos und Daten  wie z.B mit der Mitteilung von Abwesenheitszeiten zurückhaltend zu sein. Das gelte auch für Whatsapp. Die W-lan Verbindung sollte nur an sicheren Orten aktiviert werden.
Zum  Thema „ Sicherheit im Alltag“  erinnerte der Referent daran, generell keine fremden Personen, einzulassen, Telefonwerbung und zweifelhafte Telefongespräche sofort zu beenden und auch in besonderen Situationen an mögliche Kriminalität zu denken. Als Beispiel schilderte er das Vorgehen von Betrügern im Flughafen am Gepäckband und beim Einchecken.
Der Vortrag machte deutlich, dass  für Sicherheit im Netz und im Alltag Vorsicht und Verstand notwendig sind; Auffälligkeiten sind sofort der Polizei zu melden.
Sicherheit im Netz ist ein großes Thema. Auch in unseren PC-Treffpunkten können Fragen dazu gestellt werden ab 10.09.2018 wieder regelmäßig 14 täglich montags von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr in der Stadthalle Donzdorf.
Liselotte Niess, Juli 2018

 

 

 


„Das Problem mit der Magensäure“

Der Referent Herr  Dr. Benhardus Gropper  erkärte  für den Laien gut verständlich die Funktion eines gesunden Verdauungstraktes , Störungen und Therapiemöglichkeiten. Dabei behandelte er  schwerpunktmäßig die Bildung  und Aufgabe  der Magensäure. Macht die Magensäure Probleme,  so  empfahl der Referent, sollten die Betroffenen sich zunächst fragen:  „Wann treten die Beschwerden auf, wie oft und wie lange?“ Nach zu viel, zu fettem, zu gewürztem Essen, nach zu viel Alkohol und Röststoffen, nach Stress empfahl Herr Dr. B. Gropper eine bewußtere Ernährung und Lebensführung und für den Bedarfsfall die Einnahme von Kautabletten zur Bindung der Magensäure. Bei einer Erschlaffung der Ringmuskulatur am Übergang von der Speiseröhre in den Magen empfahl er mäßiges, frühzeitiges  Abendessen und zum Schlaf eine Höherlagerung des Kopfes.  Bei immer wieder auftretendem Reflux der Magensäure in die Speiseröhre sei  jedoch  eine regelmäßge Einnahme von Pantoprazol indiziert.  Ständige Reizungen, da sie entarten könnten, sollten unbedingt vermieden werden. Bei  längerfristiger Einnahme von Schmerzmitteln aus der Gruppe der Nichtopioid - Analgetika  wie Ibuprofen und Diclofenac und bei Cortisontherapie empfahl er ebenso die   gleichzeitige Einnahme von Pantoprazol als Magenschutz. Wird das Bakterium Helicobacter diagnostiziert, so behandle der Arzt mit Antibiotika und mit Säureblockern. Der Referent machte darauf aufmerksam, dass bei langfristiger Einnahme von Pantoprazol ein Mangel an B12 und an Mineralien besonders an Magnesium entstehen kann. Einsatz,  Dosierung und Dauer der Medikamentenanwendung sollten  deshalb immer in Rücksprache mit dem behandelndem Arzt erfolgen, Blutbildkontrollen und gegebenfalls  B12- und Mineraliengaben könnten notwendig werden. Sind  Schmerzmittel nicht mehr indiziert, sollte daran gedacht werden, auch den Magensäureblocker abzusetzen. Das Medikament erfordere dann ein langsames „Ausschleichen“, um eine Überreaktion zu vermeiden.  Wofür ist Magensäure gut; wann wird`s zuviel ? Herr Dr.B. Gropper gab in seinem Vortrag klare Antworten;  ebenso auf die sich anschließenden individuellen Fragen. Gleichzeitig motivierte er zum Mitdenken und  zum verantwortlichem Umgang mit Beschwerden.  Dafür dankt der Stadtseniorenrat herzlich. Die Veranstaltung war mit 25 Personen gut besucht.

Liselotte Niess, April 2018


Patientenfürsprecher in den Kliniken

Hinweise unter "Gut zu wissen"


Wie man die Pflegezeit finanziell meistert

Mit dem Thema „Pflegebedürftigkeit“  sollte sich schon die jüngere Generation auseinandersetzen.

Das empfahlen Herr Simnacher, Stadtseniorenrat, Herr Kierstein, KSK und Herr   Rohr, Referent vom Beratungsdienst Geld und Haushalt, Berlin bei der Eröffnung der Veranstaltung.

Ihre Argumente: Wenn Eltern pflegebedürftig werden, können Kinder zur Mitfinanzierung des Pflegeaufwandes herangezogen werden, jeder dritte Mensch über 85 Jahren wird zum Pflegefall, schließlich kann Pflegebedürftigkeit auch den jüngeren  Menschen treffen und Pflege kann sehr teuer werden.
Herr Rohr erklärte  das am 01.01.2017 in Kraft getretene Pflegestärkungsgesetz. Die Höhe der  staatlichen finanziellen Leistung hängt von der Schwere der Pflegebedürftigkeit ab. Wurde diese früher in „Pflegestufen von 0 bis 3“ erfasst, wird sie nach dem neuen Gesetz mit“ Pflegegraden von 1 bis 5“ definiert. Die Ermittlung erfolgt durch den medizinischen Dienst der Pflegeversicherung. Dabei werden neben den körperlichen nun auch die geistigen, seelischen und psychischen Beeinträchtigungen berücksichtigt und möglichst  der individuelle Pflegebedarf erfasst. Dafür ist notwendig,  so berichtete Herr Rohr, dass der Pflegebedürftige seine Schwierigkeiten in der Alltagsbewältigung auch erkennen lässt. Die Leistung muss beantragt werden entweder als Pflegegeld oder als Sachleistung(ambulanter Pflegedienst) oder als stationäre Pflege. Die Beträge für häusliche Pflege wurden angehoben, die Beträge für stationäre Pflege bei niedrigen Pflegegraden abgesenkt, um den Grundsatz „ ambulant vor stationär“ zu stärken.

Die gesetzlichen Zahlungen  decken meistens nicht den gesamten Pflegebedarf ab. An einem Rechenbeispiel zeigte Herr Rohr, dass bei einem Pflegeheimaufenthalt mit  Pflegegrad 4 ein Restbetrag von ca. 2500,-Euro zur Eigenfinanzierung verbleiben kann. Reicht das Einkommen und Vermögen des Pflegebedürftigen dafür nicht aus , tritt nun die gesetzliche Unterhaltspflicht der Kinder  ein.
Um Härtesituationen zu vermeiden empfahl der Referent,  besonders in jüngeren Jahren  an den  Abschluß einer  Zusatzpflegeversicherung zu denken und erklärte   die  „Bahr-Förderpflege“als eine Möglichkeit der Absicherung. Eine Referentin der KSK setzte die Ausführungen fort und stellte eine weitere Option vor mit dem Hinweis, dass die KSK über private Zusatzversicherungen berät und Termine vereinbart werden können.
Ergänzend machten die Veranstalter darauf aufmerksam, dass  generell eine  Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht  verfasst werden sollte .
Nun folgten noch Beratungshinweise für mehr Information zum Pflegestärkungsgesetz wie Höhe der Beträge u.a. und für alle Fragen rund um „Pflege“ :

 

Pflegestützpunkt Göppingen, Landratsamt  Tel. 07161/ 202-9110   

Als Beratung vor Ort: Sozialstation St. Martinus, Donzdorf, Hauptstr.60 Tel. 07162/ 912230
Vordrucke und Informationen zu Patientenverfügung  und Vorsorgevollmacht sind außerdem in den Sprechstunden des Stadtseniorenrates erhältlich.( Termine s.Homepage und Mitteilungsblatt)
Danken möchten wir der KSK für die gute Kooperation.   

Liselotte Niess  April 2017


Internet- und PC- Treffpunkt in der Stadthalle Donzdorf im zweiten Jahr seines Bestehens! Wie hat er sich strukturiert und etabliert?

Seit März 2015 besteht der Internet- und PC-Treffpunkt. Er wird geleitet von drei fachlich kompetenten, ehrenamtlichen Mitarbeitern in der Stadthalle Donzdorf als  zentral gelegenem Veranstaltungsort mit W-lan Anschluss. Offen ist der Treffpunkt für alle Seniorinnen und Senioren ohne und mit PC-Erfahrung, die Sicherheit und Freude im Umgang mit Internet und PC erwerben  möchten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.Ein eigener Laptop sollte mitgebracht werden, da Rechner nicht zur Verfügung stehen. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Spende willkommen.

Die Treffen finden 14 tägig jeweils zwei Stunden statt  und werden in der örtlichen Presse, auf der Homepage und im Semesterprogramm der vHs  bekannt gegeben. Zum Beginn der Veranstaltung wird  frontal per Beamer ein gemeinsam ausgewähltes Thema dargestellt; dann gehen die Mitarbeiter, Lehrer im Ruhestand, individuell unter Berücksichtigung des Auffassungsvermögens  auf  Wissensstand und Informationsbedürfnis  der Anwesenden ein  Bis jetzt wurden der Internetzugang in öffentlichen Netzen sowie Möglichkeiten und Gefahren  im Internet erarbeitet. Text- und Bildbearbeitung wurden erprobt und werden weiter vertieft.

Bis zu 25 Seniorinnen und Senioren kommen zu dem Treffpunkt,  so dass die Durchführung nun in zwei Räumen und Gruppen stattfindet. Den Veranstaltern ist wichtig, dass  Spaß und gegenseitiger Austausch  beim Lernen nicht zu kurz kommen. So ist  in den 18 Monaten seines Bestehens der Treffpunkt zu einem  gern besuchten Lern- und Begegnungsort geworden.

 

Liselotte Niess, im September 2016


Besonderer Handwerkerservice für Senioren

Ein Gemeinschaftsprojekt von Kreisseniorenrat, der Kreishandwerkerschaft, sowie der Wohnberatung vom Deutschen Roten Kreuz.

 

„Service Plus“, ein Qualitätssiegel, „Geschulter Fachbetrieb“, ein Erkennungszeichen für altersgerechtes und barrierefreies Bauen und Wohnen! Ein Handwerksbetrieb, der die Bedürfnisse von Senioren ebenso kennt wie die Möglichkeiten, das Leben von Menschen mit Handicap zu verbessern.!  Durch die Teilnahme an einer Grundschulung haben sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Fachbetriebs umfangreiches Wissen erworben wie Kenntnisse im Bereich Hilfsmittel, Fördergelder, Umbaumaßnahmen und Vieles mehr.

 

„Service Plus Betriebe“ halten sich an Vereinbarungen. Sie versuchen, Umbauten für die Kunden so angenehm wie möglich zu gestalten, d. h. wenig Staub- und Lärmbelästigung, Zuverlässigkeit und Zeit für die Kundenwünsche. Die geschulten Handwerkerinnen und Handwerker haben mit einem Alterssimulationsanzug erfahren, wie sich Einschränkungen anfühlen, sie haben Rollstühle und Gehhilfen ausprobiert und kennen die technischen            Vorschriften.Es lohnt sich, auf die Liste der zertifizierten Betriebe zu schauen. Diese können Sie bei den beteiligten Kooperationspartnern anfordern                                                   

 

In unserer Stadt mit Teilorten haben folgende Betriebe an der Qualifizierungsmaßnahme „Geschulter Fachbetrieb-Service Plus im Landkreis Göppingen“ teilgenommen:

Grupp Heizung Service Bäder, 73072 Donzdorf, Hermann-Schwarz-Str.2,

Tel. 07162  929790, haustechnik@frank-grupp.de  

Maler-Putz-Stuck , Demurtas Malerbetrieb, 73072 Donzdorf, Siedlungsstr.22, Tel. 07162 460873, info@demurtas.de

 

L.Niess